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Wie viel Luft ist noch in deinem Ballon?Über Resilienz und innere Balance

Wieviel Luft ist akutell in deinem Ballon?
Wieviel Luft ist akutell in deinem Ballon?


Resilienz ist kein „nice-to-have“ – sondern die Grundlage für nachhaltige Zufriedenheit

Es gibt Phasen im Leben, in denen uns das Tempo der Welt überholt. Berufliche Veränderungen, familiäre Herausforderungen, Unsicherheiten im Alltag – manchmal scheint alles gleichzeitig auf uns einzustürzen.

In solchen Momenten zeigt sich, wie resilient wir wirklich sind. Wir halten durch, bis die Energie langsam nachlässt. Doch Resilienz bedeutet nicht, einfach „funktionieren“. Es geht um etwas Tieferes: die Fähigkeit, beweglich zu bleiben – im Kopf und im Herzen.


Mythen und Missverständnisse

Viele Menschen glauben, Resilienz heisse, alles wegzustecken. Doch das ist ein Irrglaube. Resilienz bedeutet nicht immer einen Kühlen Kopf zu behalten, vielmehr ist es die Fähigkeit, Belastungen abzufedern. Resilienz zeigt sich darin, Spannungen auszuhalten, Druck zu regulieren und sich nach einem Rückschlag wieder zu stabilisieren – mental wie emotional.


Das Luftballon-Prinzip

Ich vergleiche Resilienz gerne mit einem Luftballon. Er puffert Stösse ab, dehnt sich, hält uns in Balance. Aber je mehr Druck wir aushalten müssen, desto mehr Luft verlieren wir – manchmal ganz langsam, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.

Jeder Stressmoment, jeder Konflikt, jede Enttäuschung lässt ein kleines bisschen entweichen. Und wenn wir zu lange warten, wird der Ballon dünn, empfindlich, anfällig. Resilienz bedeutet, rechtzeitig wieder Luft hineinzulassen: durch Pausen, Bewegung, gute Gespräche, echte Beziehungen, Sinn & Ziele. Und vor allem – durch Bewusstsein.

Denn wer seine eigene Spannung kennt, merkt früher, wann es Zeit ist, aufzutanken. So bleibt der Ballon elastisch – und wir selbst beweglich.


Resilienz im Beruf – mehr als Belastbarkeit

Auch in Unternehmen wird Resilienz oft falsch verstanden. Sie wird gleichgesetzt mit Belastbarkeit, Durchhaltevermögen oder Stressresistenz. Aber Resilienz bedeutet nicht, immer mehr auszuhalten –sondern klug mit Druck und Unsicherheit umzugehen.

Ein resilientes Team ist kein Team, das nie Probleme hat, sondern eines, das ansprechbar bleibt, wenn es schwierig wird. Das bedeutet über Fehler sprechen, bevor sie zum Risiko werden. Wenn im Team Fehler verschwiegen werden, weil niemand Schwäche zeigen will, fehlt nicht Belastbarkeit – sondern Vertrauen. Spannungen sind keine Störungen, sondern Teil der Zusammenarbeit.

Resilienz im Beruf zeigt sich in der Unternehmenskultur. Sie entsteht dort, wo Vertrauen und Offenheit genauso selbstverständlich sind wie Effizienz und Leistung. Das macht Teams nicht unverwundbar – aber anpassungsfähig. Und genau das zählt.


So stärkst du deine Resilienz im Alltag

Resilienz lässt sich gezielt fördern. Sie wächst dort, wo Menschen bewusst mit ihren Ressourcen umgehen – körperlich, mental und sozial.

Individuell bedeutet das: innehalten, reflektieren, Prioritäten prüfen. Sich selbst die Erlaubnis geben, Pausen zu machen. Klarheit schaffen, was wirklich Einfluss hat – und was nicht.

Resilienz entsteht also nicht im Ausnahmezustand, sondern im Alltag – durch Routinen, Gespräche und kleine Entscheidungen, die Stabilität fördern. Es ist weniger eine Frage der Belastung, als der Balance. Je besser wir unsere Energiequellen kennen, desto gezielter können wir Einfluss nehmen – und erleben uns als wirksam statt ausgeliefert


Übung: Deine persönliche Energiebilanz

Resilienz beginnt mit Bewusstsein – und das heisst, wahrzunehmen, was dir Energie schenkt – und was sie dir nimmt.. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und teile ein Blatt Papier in zwei Spalten:

Energiespender

Energieräuber

Dinge, Menschen oder Tätigkeiten, nach denen du dich lebendig, ruhig oder erfüllt fühlst

Situationen, Gedanken, Menschen oder Verpflichtungen, die dich auslaugen oder anspannen

Schreib spontan auf, was dir einfällt – ohne zu filtern oder zu bewerten. Manchmal ist es schon heilsam, diese Dinge einfach sichtbar zu machen.


Stell dir anschliessend folgende Fragen:

  • Was möchte ich öfter tun oder stärker pflegen?

  • Was darf weniger Raum bekommen?

  • Welchen kleinen Schritt kann ich in dieser Woche tun, um meine Energie besser zu schützen?


Wenn du merkst, dass deine Energieräuber überwiegen, ist das kein Alarmzeichen – sondern eine Einladung, wieder Luft in deinen Ballon zu lassen. Denn echte Resilienz entsteht nicht durch Durchhalten, sondern durch bewusste Erneuerung.


Fazit

Resilienz ist kein nice-to-have. Sie ist die Grundlage für nachhaltige Zufriedenheit – im Leben wie im Beruf. Wer gut mit sich umgeht, kann auch besser mit anderen umgehen. Und wer ein sicheres Umfeld hat, bleibt selbst belastbarer.


Wenn du merkst, dass dein Ballon dünner geworden ist, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen, dass du dich wieder um dich selbst kümmern darfst.

Gerne begleite ich dich auf diesem Weg –damit Veränderung leichter fällt und Stabilität wachsen darf.


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